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Mitarbeitende binden: Ein strategischer Erfolgsfaktor für die Leistungsfähigkeit der Kommune

2. November 2020
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Wieso ist Mitarbeitendenbindung trotz Arbeitsplatzsicherheit im öffentlichen Dienst wichtig? Und was können Kommunen konkret dafür tun? Antworten auf diese Fragen gibt KGSt-Referentin Heike Krutoff.

Die Arbeitswelt verändert sich rasant: Mobiles Arbeiten, Fachkrä­ftemangel, Automation, künstliche Intelligenz sind dafür nur einige wenige Schlagwörter. Um diesen Wandel erfolgreich zu meistern, ist das Personalmanagement (Mit-)Gestalter und strategischer Partner von Verwaltungsspitze und Führungskrä­ften. Denn das „passende Personal“ ist eine zentrale Säule für die Leistungsfähigkeit einer wirksamen Kommune.

Kommunen brauchen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterschiedlicher Generationen, die motiviert, gesund und möglichst lange erwerbsfähig bleiben. Sie brauchen Mitarbeitende, die die „richtige“ Haltung haben, d. h. ein Commitment im Sinne einer tiefen Verbundenheit zu ihrem Arbeitgeber. Und sie brauchen Mitarbeitende, die die Fähigkeit mitbringen, sich an stetige Veränderungen anzupassen und mit Innovationsfreude die Chancen der Digitalisierung nutzen, um Mehrwerte für Bürger, Kunden und die Mitarbeitenden selbst zu schaffen.

Dies gelingt nur, wenn die Kommunen als attraktive Arbeitgeber sowohl neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewinnen als auch die Beschäftigten dauerha­ft binden können. Mitarbeitendenbindung in diesem Sinne ist kein „nice to have“, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor zur Bewältigung des Fach- und Führungskrä­ftemangels und zum Erhalt der Leistungsfähigkeit der Kommune. Je größer diese Bindung ist, desto besser werden die Potenziale aller Beschäftigten genutzt.

Studien zeigen, dass die Erwartungen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an ihren Arbeitgeber sehr individuell und abhängig von der jeweiligen Lebensphase sind. Je besser Arbeitgeber also die individuellen Erwartungen und Werte ihrer Mitarbeitenden kennen, desto eher kann eine hohe Bindung erzeugt und das volle Potenzial der Mitarbeitenden gefördert werden. Dazu braucht es weit mehr als Arbeitsplatzsicherheit.

Eine erfolgreiche Bindung entsteht vor allem durch eine sinnstiftende Organisationskultur, eine werteorientierte Führung, durch individuelle Personalentwicklung sowie eine attraktive Arbeitsgestaltung. Ein Blick in die kommunale Praxis zeigt, dass das Rad nicht neu erfunden werden muss. Auch bereits bewährte Maßnahmen können eine gute Basis sein.

Weitere Informationen zu Gestaltungsmöglichkeiten, konkreten Maßnahmen und Praxisbeispielen enthält der neue KGSt®-Bericht Nr. 04/2020 „Mitarbeitende binden: Gestaltungsfelder und Maßnahmen“.

 

Heike Krutoff

Heike Kruto­ff ist Referentin im Programmbereich Personalmanagement der KGSt

 

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